Früher waren individuell erstellte, statische Websites der Standard.

Auch meine erste eigene Homepage hatte ich vor mehr als 10 Jahren mit viel Liebe und Schmerz selbst „programmiert“. Doch mittlerweile bin ich umgestiegen. Irgendwann war da plötzlich dieses WordPress….  Aber nicht alle sind mitgegangen.  Viele Homepages von Künstlern basieren auch heuten noch auf statischen HTML-Seiten und Javascript.

Das ist an sich nichts Verwerfliches. Gegen eine schlank entwickelte Seite ist nichts zu sagen. Doch leider wirken die Überbleibsel dieser Ära recht angestaubt und damit wenig professionell. Das liegt daran, dass die Anforderungen an eine Website über die Zeit gestiegen sind.

Außerdem sind die Webseiten in einer Zeit entstanden, in der man noch stationär am Desktop im Internet unterwegs war. Das hat sich längst geändert. Die Zahl der Menschen, die mit dem Smartphone oder Tablet im Internet surfen, wächst beständig. Deshalb ist es wichtig, auf ein responsive Webdesign zu achten. Für alle, die mit dem Begriff responsive Webdesign nicht vertraut sind: responsive Webdesign stellt sicher, dass deine Website auf jedem Endgerät gut aussieht und auch gut funktioniert.

Das Ergebnis ist, dass man schon ganz schön tief in die Trickkiste greifen muss, um die gestiegenen Anforderungen an Layout und Funktionalität mit Individualprogrammierung abzudecken. Das verlangt hohes technisches Know-how. Wer es nicht besitzt, muss es meist teuer erkaufen.

Glücklicherweise gibt es heute WordPress.

Von der Blogger-Software zum Content Management System (CMS)

WordPress ist 2003 als Software für Blogger gestartet. Über die die Jahre hat es jedoch sich zu einem vollwertigem Content Management System gemausert. Ein Content Management System ist ein System mit dem man Webinhalte verwalten kann. Es handelt sich um Systeme für die Erstellung und Bearbeitung von Websites, ohne dass programmiertechnische Kenntnisse erforderlich sind.

WordPress ist sehr verbreitet und hat eine große Fangemeinde. Mit einem Marktanteil von 60%  ist WordPress mittlerweile der unangefochtene Spitzenreiter auf dem Markt der Content Management Systeme. Fast schon jede dritte Website im Internet ist mit WordPress umgesetzt – Tendenz steigend!²

WordPress.org vs WordPress.com

WordPress ist als Open Source System kostenlos. Die Software und ihre Erweiterungen in Form von Themes und Plugins können unter www.wordpress.org heruntergeladen werden. Die deutschsprachige WordPress.org-Seite erreichst du unter www.de.wordpress.org.  Doch in den meisten Fällen musst du die Software gar nicht mehr selbst herunterladen, da die meisten Hoster sogenannte 1-Klick-Installationen anbieten.

Bitte beachte: wenn ich von WordPress spreche, meine ich WordPress – selbst gehostet. Daneben gibt es noch die Plattform wordpress.COM. Letzteres eignet sich meiner Meinung nach lediglich als Website-Einstieg für Blogger. Und als Kreativer willst du sicherlich nicht ausschließlich einen Blog betreiben, oder? Einen schönen Artikel zum Unterschied der beider Varianten hat dazu Kristina in ihrem Blog „Bloggen mit Konzept“ veröffentlicht.

Warum WordPress? Was sind die Vorzüge?

  1. WordPress ist leicht zu erlernen

    WordPress zu erlernen ist kein Hexenwerk. Insbesondere wenn es um die Pflege deiner Seite geht: die einzelnen Schritte, die nötig sind, um z.B. eine weitere Ausstellung  zu deiner Ausstellungsliste  hinzuzufügen, hast du schnell drauf. Ebenso das Hinzufügen weiterer Bilder zu deiner Galerie.

    Um eine ganz neue Website aufzubauen, braucht es natürlich schon etwas mehr Expertise und Lernbereitschaft, aber auch da kommen Quereinsteiger mit etwas Ausdauer gut zurecht.

  2. Hochwertiges Design

    Mit WordPress bekommst du tolle, hochwertige Designs hin. Das Aussehen (Layout) von WordPress wird von sogenannten Themes – Design-Vorlagen bestimmt. Es gibt tausende Varianten auf dem Markt. Kostenlose und kostenpflichtige. Ich verwende in der Regel das Premium-Theme Avada. Es ist ein sogenanntes Multi-Purpose-Theme (engl. für Mehrzweck-Thema). Damit is es nicht festgelegt auf eine bestimmte Branche oder einen bestimmten Style. Es ist mit mehr als 1 Mio Verkäufen das meistverkaufte Theme weltweit. Aber wenn dir ein anderes Theme mehr zusagt und es perfekt deine Ansprüche erfüllt, setze ich deine Anforderungen auch gerne mit diesem Theme um.

  3. Erweiterbarkeit

    Durch die hohe Verbreitung wird WordPress ständig weiterentwickelt und auch das Angebot an Plugins wächst und wächst. Mit Plugins können fehlende Funktionalitäten leicht integriert werden.  Dabei kann es sich um für den Benutzer sichtbare Funktionen handeln,  wie z.B. ein Kontaktformular, die Anmeldung für einen Newsletter oder ein Online-Shop oder es sind Funktionen, die im Hintergrund laufen, wie z.B. Programme, die für Sicherheit und Datensicherungen sorgen.

  4. Große Community

    Ein großer Vorteil ist die große WordPress Fangemeinde. Die sorgt als Community dafür, dass es viele Tutorials und Foren gibt, die dir bei der Einarbeitung oder bei der Lösung von Problemen helfen. Du kannst einfach dein Problem als Frage bei Google platzieren und schon findest du hilfreiche Verweise auf mögliche Lösungen.

  5. Suchmaschinenfreundlich

    Schließlich liefert WordPress noch das nötige technische Framework, um deine Website für Google & Co zu optimieren. Auf Knopfdruck geht es nicht. Das liegt in der Natur der Sache: Suchmaschinenoptimierung ist grundsätzlich eine längerfristige, strategische Aufgabe. Aber grundsätzlich bist du bei WordPress diesbezüglich gut aufgestellt. Das Standard-Plugin für Suchmaschinenoptimierung heißt übrigens YOAST-Seo.

Das alles zusammen, sind 5 gute Gründe für WordPress. Für mich als Dienstleister im Bereich Webdesign und damit auch für dich als Webseitenbetreiber.


Quellen:
W3techs.com, Stand 13. Juli 2018
https://de.wikipedia.org/wiki/WordPress

Früher waren individuell erstellte, statische Websites der Standard.

Auch meine erste eigene Homepage hatte ich vor mehr als 10 Jahren mit viel Liebe und Schmerz selbst „programmiert“. Doch mittlerweile bin ich umgestiegen. Irgendwann war da plötzlich dieses WordPress….  Aber nicht alle sind mitgegangen.  Viele Homepages von Künstlern basieren auch heuten noch auf statischen HTML-Seiten und Javascript.

Das ist an sich nichts Verwerfliches. Gegen eine schlank entwickelte Seite ist nichts zu sagen. Doch leider wirken die Überbleibsel dieser Ära recht angestaubt und damit wenig professionell. Das liegt daran, dass die Anforderungen an eine Website über die Zeit gestiegen sind.

Außerdem sind die Webseiten in einer Zeit entstanden, in der man noch stationär am Desktop im Internet unterwegs war. Das hat sich längst geändert. Die Zahl der Menschen, die mit dem Smartphone oder Tablet im Internet surfen, wächst beständig. Deshalb ist es wichtig, auf ein responsive Webdesign zu achten. Für alle, die mit dem Begriff responsive Webdesign nicht vertraut sind: responsive Webdesign stellt sicher, dass deine Website auf jedem Endgerät gut aussieht und auch gut funktioniert.

Das Ergebnis ist, dass man schon ganz schön tief in die Trickkiste greifen muss, um die gestiegenen Anforderungen an Layout und Funktionalität mit Individualprogrammierung abzudecken. Das verlangt hohes technisches Know-how. Wer es nicht besitzt, muss es meist teuer erkaufen.

Glücklicherweise gibt es heute WordPress.

Von der Blogger-Software zum Content Management System (CMS)

WordPress ist 2003 als Software für Blogger gestartet. Über die die Jahre hat es jedoch sich zu einem vollwertigem Content Management System gemausert. Ein Content Management System ist ein System mit dem man Webinhalte verwalten kann. Es handelt sich um Systeme für die Erstellung und Bearbeitung von Websites, ohne dass programmiertechnische Kenntnisse erforderlich sind.

WordPress ist sehr verbreitet und hat eine große Fangemeinde. Mit einem Marktanteil von 60%  ist WordPress mittlerweile der unangefochtene Spitzenreiter auf dem Markt der Content Management Systeme. Fast schon jede dritte Website im Internet ist mit WordPress umgesetzt – Tendenz steigend!²

WordPress.org vs WordPress.com

WordPress ist als Open Source System kostenlos. Die Software und ihre Erweiterungen in Form von Themes und Plugins können unter www.wordpress.org heruntergeladen werden. Die deutschsprachige WordPress.org-Seite erreichst du unter www.de.wordpress.org.  Doch in den meisten Fällen musst du die Software gar nicht mehr selbst herunterladen, da die meisten Hoster sogenannte 1-Klick-Installationen anbieten.

Bitte beachte: wenn ich von WordPress spreche, meine ich WordPress – selbst gehostet. Daneben gibt es noch die Plattform wordpress.COM. Letzteres eignet sich meiner Meinung nach lediglich als Website-Einstieg für Blogger. Und als Kreativer willst du sicherlich nicht ausschließlich einen Blog betreiben, oder? Einen schönen Artikel zum Unterschied der beider Varianten hat dazu Kristina in ihrem Blog „Bloggen mit Konzept“ veröffentlicht.

Warum WordPress? Was sind die Vorzüge?

  1. WordPress ist leicht zu erlernen

    WordPress zu erlernen ist kein Hexenwerk. Insbesondere wenn es um die Pflege deiner Seite geht: die einzelnen Schritte, die nötig sind, um z.B. eine weitere Ausstellung  zu deiner Ausstellungsliste  hinzuzufügen, hast du schnell drauf. Ebenso das Hinzufügen weiterer Bilder zu deiner Galerie.

    Um eine ganz neue Website aufzubauen, braucht es natürlich schon etwas mehr Expertise und Lernbereitschaft, aber auch da kommen Quereinsteiger mit etwas Ausdauer gut zurecht.

  2. Hochwertiges Design

    Mit WordPress bekommst du tolle, hochwertige Designs hin. Das Aussehen (Layout) von WordPress wird von sogenannten Themes – Design-Vorlagen bestimmt. Es gibt tausende Varianten auf dem Markt. Kostenlose und kostenpflichtige. Ich verwende in der Regel das Premium-Theme Avada. Es ist ein sogenanntes Multi-Purpose-Theme (engl. für Mehrzweck-Thema). Damit is es nicht festgelegt auf eine bestimmte Branche oder einen bestimmten Style. Es ist mit mehr als 1 Mio Verkäufen das meistverkaufte Theme weltweit. Aber wenn dir ein anderes Theme mehr zusagt und es perfekt deine Ansprüche erfüllt, setze ich deine Anforderungen auch gerne mit diesem Theme um.

  3. Erweiterbarkeit

    Durch die hohe Verbreitung wird WordPress ständig weiterentwickelt und auch das Angebot an Plugins wächst und wächst. Mit Plugins können fehlende Funktionalitäten leicht integriert werden.  Dabei kann es sich um für den Benutzer sichtbare Funktionen handeln,  wie z.B. ein Kontaktformular, die Anmeldung für einen Newsletter oder ein Online-Shop oder es sind Funktionen, die im Hintergrund laufen, wie z.B. Programme, die für Sicherheit und Datensicherungen sorgen.

  4. Große Community

    Ein großer Vorteil ist die große WordPress Fangemeinde. Die sorgt als Community dafür, dass es viele Tutorials und Foren gibt, die dir bei der Einarbeitung oder bei der Lösung von Problemen helfen. Du kannst einfach dein Problem als Frage bei Google platzieren und schon findest du hilfreiche Verweise auf mögliche Lösungen.

  5. Suchmaschinenfreundlich

    Schließlich liefert WordPress noch das nötige technische Framework, um deine Website für Google & Co zu optimieren. Auf Knopfdruck geht es nicht. Das liegt in der Natur der Sache: Suchmaschinenoptimierung ist grundsätzlich eine längerfristige, strategische Aufgabe. Aber grundsätzlich bist du bei WordPress diesbezüglich gut aufgestellt. Das Standard-Plugin für Suchmaschinenoptimierung heißt übrigens YOAST-Seo.

Das alles zusammen, sind 5 gute Gründe für WordPress. Für mich als Dienstleister im Bereich Webdesign und damit auch für dich als Webseitenbetreiber.


Quellen:
W3techs.com, Stand 13. Juli 2018
https://de.wikipedia.org/wiki/WordPress